Bauweisen

Holzständerwerk mit Strohdämmung

Beim nicht-lasttragenden Strohballenbau werden Strohballen zwischen oder vor ein Holzständerwerk eingebaut. Das Stroh wird nicht belastet, es ist Wandbildner, Wärmedämmstoff und ggf. Putzträger. Nur das nicht-lasttragende Bauen mit Stroh ist in Deutschland bauaufsichtlich anerkannt.

Lasttragende Konstruktionsart

Beim lasttragenden Strohballenbau nehmen die Strohwände Dach-, ggf. Decken und Windlasten auf. Dies ist in Deutschland nicht bauaufsichtlich anerkannt und kann allenfalls im Einzelfall baurechtlich genehmigt werden.

Ein Positionspapier des Fachverband Strohballenbau zum lasttragenden Bauen gibt es hier: Lasttragendes-Bauen-Stand-des-Wissens-2009-2014

Oberflächen

Bei beiden Konstruktionen kann die Strohoberfläche innen wie außen verputzt werden. Auch andere im Holzbau übliche Bekleidungen aus Brettern oder Plattenwerkstoffen sind möglich. In jedem Fall sind die Strohoberflächen vor Witterungseinflüssen geschützt, so dass das Stroh nach Fertigstellung nicht sichtbar ist.