UP Straw

ist Partner im Interreg Projekt UP STRAW

Das Interreg-Projekt UP Straw wird von der Europäischen Union gefördert.

 

Das Hauptziel des Projekts ist die Ausweitung der Verwendung von Stroh im Bausektor, bei Neubauten und bei der Nachrüstung von Altbauten. Das Projekt zielt darauf ab, die Aufnahme von Stroh durch die Verbreitung und Übersetzung von Wissen zu beschleunigen, den Markt zu öffnen, Fachkräfte auszubilden und Menschen für diese nachhaltige Bauweise zu sensibilisieren. Es wird auch den Bau von 5 Demonstrations-Gebäuden in Stroh (öffentlich und privat, Renovierung und Neubau) ermöglichen, die der Öffentlichkeit und / oder Fachleuten zugänglich sind.

Laufzeit: 42 Monate, Startdatum: März 2017, Enddatum: September 2020

Budget: Das Gesamtbudget beträgt 6,3 Millionen. Die Europäische Union finanziert das Projekt zu 60%, andere Partner müssen gefunden werden, um die verbleibenden 40% zu finanzieren.

Partner:
Leadpartner: CNCP – Centre National de la Construction en Paille (Frankreich)
Cluster Öko-Konstruktion, BE
FASBA – Fachverband Strohballenbau Deutschland e.V., DE
Lebensbogen eG, DE
SBN – Strobouw Nederlands, NL
Gemeinde Tilburg, NL
SNaB – Die Schule für natürliches Bauen, Großbritannien
Hastings Stadtbezirk, Großbritannien

Subpartner: ESBA (verantwortlich für Kommunikation)

Projektübersicht:
Die Beheizung aller Gebäude in NWE macht etwa 15% der Treibhausgasemissionen aus. Um diese Emissionen zu reduzieren, sind neue passive Gebäude und umfangreiche Renovierungsarbeiten erforderlich, und die Bauemissionen selbst machen etwa 12% der Treibhausgase aus (Zement, Ziegel, Glas und Petrochemikalien – Quelle EWR). Ziel ist es, 2030 5% des Baumarkts zu erreichen und 2 MT CO2 (inkl. Fixem CO2) einzusparen.

Die Herausforderung besteht darin, die Isolierung von Gebäuden mit natürlichen Materialien zu verbessern, die während ihres Lebenszyklus festen Kohlenstoff speichern. Holz ist inzwischen bekannt. Stroh hat beeindruckende Isolationseigenschaften, aber es muss noch besser bekannt und gefördert werden, um in großem Maßstab eingesetzt zu werden. Strohballen sind im ganzen Land verfügbar (Millionen Tonnen in jedem Land). Es ist in der Regel das weitverbreitetste billige Nebenprodukt der Landwirtschaft, lokal und biologisch abbaubar: ein perfektes Beispiel für Kreislaufwirtschaft.
1.000 Gebäude werden jedes Jahr in Europa in Stroh gebaut. Das Ziel ist die Steigerung auf 5.000 pro Jahr im Jahr 2020 und 50.000 pro Jahr im Jahr 2030.

Aktionen:

  • Erstellen von technischen Werkzeugen für Profis, wie Stroh zu verwenden und zu verarbeiten ist (BIM, ETA, Kohlenstoffbilanz, Strohbau).
  • Sicherstellung der Ausbildung von Studenten, Architekten, Ingenieuren und Bauherren für die Verwendung von Stroh in ihren Projekten.
  • Marktentwicklungsstrategie zur Steigerung der Nachfrage und der Fähigkeit von KMUs, dieser Nachfrage gerecht zu werden.
  • Validierung von Strohisolierungstechniken für die Nachrüstung bestehender Gebäude.
  • Breit angelegte Kommunikation: Information, Verbreitung, Messen, offene Konferenzen und Publikationen werden dazu beitragen, das Image und die Bekanntheit des Strohbaus zu verbessern.

Etwa dreißig Unteraktionen sind mit diesen Hauptaktionen verbunden.

Die langfristigen Auswirkungen werden eine große Veränderung in der Wahrnehmung von Stroh als Baumaterial durch Trainingsprogramme und entsprechende Demonstration und Kommunikation sein. Das Projekt wird auch konkrete Lösungen für aktuelle Herausforderungen bieten, wie z. B. Vorgaben für die öffentliche Auftragsvergabe, Spezifikationen für Stroh in BIM (Building Information Modeling) oder Ökobilanzierung für Stroh- und Garantiesysteme.
Die ESBA (European Straw Building Association) wird diese langfristigen Ergebnisse und Aktionen von UP Straw unterstützen.

Begleiten Sie uns!

Wenn Sie an diesem Projekt teilnehmen möchten, teilen Sie uns dies bitte mit. Wenn Sie Ideen zur Kofinanzierung von öffentlichen oder privaten Mitteln haben, zögern Sie nicht, kontaktieren Sie uns!
Wenn Sie uns unterstützen und Partner des Projekts sein möchten, kontaktieren Sie uns!

Weitere Infos:

Projektseite der EU: hier

Informationen zum Projekt beim Europäischen Strohbauverband ESBA: hier

Kontakt:

Michael Fischer, hmf[at]fasba.de, Tel. 0049 4231 / 960 25 45
Benedikt Kaesberg, beka[at]fasba.de